Wie Christoph zu ChrisTEXT wird

Dass sich eine journalistische Ader und damit auch ein Talent für gute Texte in mir ausgebreitet hat, verdanke ich auch meiner Leidenschaft, dem Fußball. Seit jeher begeistere ich mich für dieses schöne Spiel und ebenfalls seit jeher faszinieren mich die Medien, die längst nicht mehr nur mit dem Profibereich untrennbar verbunden sind. Schon in der Kindheit begann ich, Spielberichte zu schreiben – zunächst für mich, doch schon bald teilte ich meine Ausführungen im Internet. Mit Word 2000 gestaltete ich zum Beispiel eine Homepage, auf der ich meine Reportagen rund um meinen Lieblingsverein Austria Salzburg veröffentlichte. Über die Jahre hat das eine schöne Sammlung an Erinnerungen in – unter anderem – Textform ergeben. Noch lange in die Zeiten moderner und einfach zu bedienender Blog-Plattformen hinein pflegte ich diese selbst eingerichtete Word-Homepage, aktualisierte sie wöchentlich mit den neuesten Berichten und Fotos rund um die Salzburger Austria. Inzwischen schreibe ich für die Austria direkt, verfasse meine Texte für die Veröffentlichung auf der offiziellen Vereinshomepage.

Bei aller Leidenschaft, beruflich hat all das lange keine Rolle gespielt. Zuerst machte ich eine Lehre zum Einzelhandelskaufmann, den Beruf habe ich im Bereich der Sportartikelbranche über viele Jahre diszipliniert ausgeführt. Skiern, Bergschuhen, funktioneller Sportbekleidung & Co. gehörte das erste Jahrzehnt meiner Berufslaufbahn, obwohl ich schon bald mit Gedanken spielte, andere Dinge in Angriff zu nehmen. Solche, die näher an meiner Passion, der Medienwelt, sind und wo ich gewissermaßen mein Hobby zum Beruf machen kann. Der Weg war ein langer, aber meine Neugier wurde größer und größer.

Obwohl ich mich lange nicht als Student gesehen habe, begann es mich langsam zu nerven, keine Matura in der Tasche zu haben. Irgendwie dürstete es mir immer mehr nach offiziellen Papieren, die meine Fähigkeiten, die doch bestimmt über einen Lehrabschluss hinausgehen, nachweisen. Die Sache mit der Matura war dank Berufsreifeprüfung am WIFI Salzburg dann binnen eines Jahres umgesetzt – mit dem erwarteten „Sehr gut“ in Deutsch, was mein Anspruch war, aber auch mit der Bestnote in den anderen Hauptfächern. Mir war klar, dass ich es in Sachen formaler Bildung vergleichsweise einfach noch zu deutlich mehr bringen kann und so wollte ich meine Fähigkeiten jetzt noch weiter mit offiziellen Zeugnissen versilbern. Tatsächlich nutzte ich dann die Berufsreifeprüfung als Zugangsberechtigung zur Hochschule und startete ein Studium. 2014 nahm ich als 28-Jähriger an der Uni Salzburg den „Bachelor of Arts“ auf dem Weg der Kommunikationswissenschaft in Angriff. Allzu praxisnah ist das Ganze zwar nicht, dennoch freue ich mich, wenn ich in wenigen Monaten dann auf meine alten Tage noch mit einem akademischen Titel aufwarten kann. Ziele wollen schließlich erreicht werden und dafür ist es auch nie zu spät.

Wirklich wichtig aber ist, dass WIFI und Universität mich zu regelmäßiger, professioneller Auseinandersetzung mit Medien gebracht haben und mir auch den Weg zu eben so einem Service für professionelle Textgestaltung, wie ich es jetzt anbiete, gewiesen haben. Talent und Inspiration waren da, den entscheidenden Anstoß gaben aber doch die Bildungsmaßnahmen.

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